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     Projekt des Rhein-Ruhr-Bildungsvereins e.V. :

Zielgruppe:

Das Projekt richtet sich an unsere volljährigen Kursteilnehmer und Kursteilneh-merinnen in unseren verschiedenen Integrationskursen (Allgemeine Integra-tionskurse, Elternintegrationskurse Integrationskurse mit spezieller Alphabeti-sierung).

Unsere  Kursteilnehmer/-innen in den Sprachkursen stammen aus unterschied-lichen Herkunftsländern. Vertreten sind die Ethnien syrische und irakische Araber, sowie Kurden aus Syrien, dem Irak und dem Iran, Perser aus dem Iran, Tscherkessen aus Syrien, Afrikaner aus Eritrea und Somalia, Paschtunen, Tadschiken, Usbeken, Balutschen, Turkmenen, Kirgisen aus Afghanistan oder aus dem Iran, Juden aus Israel, Deutsche und Tataren aus Russland, Türken aus der Türkei und Unionsbürger der Europäischen Union.

 

Hauptgründe für das Dasein dieser in der Bundesrepublik Deutschland sind:

  • Krieg im Herkunftsland
  • Politische Verfolgung
  • Politische Unterdrückung
  • Sehnsucht nach Demokratie
  • Wunsch nach Autonomie
  • Freizügigkeitsrecht innerhalb der EU
  • Arbeitslosigkeit in der Heimat
  • Familienzusammenführung
  • Spätaussiedler, Kontingentsflüchtlinge

 

 

Ziel unseres Projekts:

Mit diesem Projekt wollen wir unseren Kursteilnehmern und Kursteilneh-merinnen, transparent machen, was für ein wertvolles Gut es ist in einem demokratischen Land zu leben, Freiheit ein- und auszuatmen, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild Ausdruck verleihen zu dürfen.

 

Das Projekt ,,Antiradikalisierung“ soll den buntgemischten Integrationskurs-teilnehmern zeigen, dass Radikalisierungen kein menschenwürdiges und menschenachtendes Leben erlauben. Sie sollen erkennen, dass Radikalisierungen, ein signifikanter Angriff auf die Menschenwürde und die universell angeborenen Menschenrechte sind. Es soll erklärt werden, was Radikalisierung überhaupt bedeutet, wer derart Szenen bestimmt, mit welchen Maschen Mietglieder angelockt werden und, was die Ziele und Intentionen radikaler Gruppierungen sind. Die Kurseilnehmer/-innen sollen zudem eine Konfrontation mit dem Leid, dem Unheil, der Trauer und weiteren Schrecken erleben, welche als Folge von Radikalisierung verursacht werden.

Das Projekt soll zum einen eine präventive Maßnahme sein, um Radikalisierungs-prozessen in den Bereichen gewaltorientierter Islamismus/Salafismus, Instru-mentalisierungen des Islams/ des Christentums/Judentums,  Rechtsextremismus, Ultranationalismus, Rockerbands und anderen gewalteinsetzenden und demokratiefeindlichen Gruppierungen entgegenzuwirken und zum anderen unsere Kursteilnehmer/-innen, dazu befähigen, Kompetenzen zu erwerben, Demokratie wahrlich leben zu können, keine Unterdrückung seitens anderer zu erleben / dulden zu müssen, hierzulande ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, sich frei zu entfalten, seiner eigenen Person Wert zu schenken, aber gleichzeitig den Dialog zu Menschen jeder Ethnie zu suchen, diesen mit Respekt zu begegnen, nur zwischen guten und schlechten Menschen zu differenzieren und somit eine Gesellschaft mit Vielfalt als Reichtum wahrzunehmen. Auch ist es unserem Verein auch wichtig, mit diesem Projekt den Werten der Bundesrepublik Deutschland Transparenz zu verschaffen.

 

 

Projektumsetzungsphase:

März, April, Mai, Juni, Juli und Dezember dieses Jahres

 

 

 

Aktuelle Projekttermine:

Montag, den 03.12.2018

Dienstag, den 04.12.2018

Mittwoch, den 05.12.2018

 

Montag, den 10.12.2018

Dienstag, den 11.12.2018

Mittwoch, den 12.12.2018

Freitag, den 14.12.2018

 

Montag, den 17.12.2018

Dienstag, den 18.12.2018

Mittwoch, den 19.12.2018

 

(Weitere Termine können folgen.)